Das
Wir
erleben

Leben und Glauben

Zum Leben gehört Freude, Trauer, Liebe und die großen Fragen: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Was hat das alles für einen Sinn? Was gibt uns Hoffnung?
Gemeinsam können wir nach Antworten suchen.
Als Christ*innen glauben wir: Das Leben kommt von Gott. Gott hat seinen Sohn Jesus zu uns Menschen geschickt. Er hat uns ein Leben in Liebe und Gemeinschaft mit allen Menschen vorgelebt. Für ihn waren alle wichtig.
Im Glauben suchen wir gemeinsam die Verbindung mit Gott. Wir feiern das Geschenk des Lebens und teilen Freude, Trauer, Liebe und Hoffnung.

Als Christ*innen heute fragen wir uns:

  • Wie können wir unserem Glauben kreativ und begeistert ausdrücken?
  • Wie können wir im Alltag spüren: Gott ist uns im Hier und Jetzt nahe?

Das ist bei Leben und Glauben wichtig:

Es müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit Menschen bereit dazu sind, offen und ehrlich mit ihren Mitmenschen über ihren Glauben zu sprechen.

  • Überlegen Sie sich Zeichen einer guten Willkommenskultur. Alle Teilnehmenden dürfen so da sein, wie sie sind.
  • Gestalten Sie ein Programm, das die Menschen miteinander in Kontakt bringt.

Ideenbörse

In der Ideenbörse finden Sie Ideen für mögliche Veranstaltungen.
Falls Sie selbst eine Idee für eine Veranstaltung haben, können Sie diese gerne hier einstellen.
Wir freuen uns über ihr Engagement!

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Wer? Wo? Wann? Wie? Was?

Wir möchten Ihnen hier Hilfestellungen geben, wie Sie Ihre Veranstaltung planen können. Daher geben wir Ihnen Hinweise zu Inhalten, Kooperationspartner*innen, Zielgruppe(n), Ort der Veranstaltung und Zeitplanung. Wir nennen wichtige Fragen und Beispiele.

Inhalte: Welches Thema soll die Veranstaltung haben?

Die Wahl des Themas der Veranstaltung hat vor allem ein Ziel:

Die Begegnung und den Austausch zwischen den Teilnehmenden zu fördern.
Damit sich die Menschen wirklich kennenlernen können, sind Anregungen hilfreich,

  • um gemeinsam etwas zu erleben und um Spaß zu haben.

Beispiel 1 Inklusiver Gottesdienst

Sie möchten einen gemeinsamen Gottesdienst mit Menschen mit und ohne Behinderung feiern. Sie reden mit dem Pfarrer ihrer Gemeinde und unterbreiten ihm den Vorschlag. Dieser stimmt Ihnen zu. Sie überlegen sich ein passendes Format für den Gottesdienst. Sie überlegen wie das Format sein muss, damit möglichst viele verschiedene Menschen teilnehmen können. Gestalten sie den Gottesdienst auch gemeinsam mit den Menschen, die sie erreichen wollen. Es soll etwas Gemeinsames entstehen. Sie laden viele Menschen mit und ohne Behinderung zum Gottesdienst ein. Sie alle machen eine bereichernde Erfahrung.

Beispiel 2 Menschen helfen

Sie wollen anderen Menschen helfen. Also überlegen Sie: Welchen Menschen begegne ich in meinem Alltag selten oder gar nicht? Wer braucht Unterstützung? Wer würde sich über ein wenig Aufmerksamkeit und Zuwendung freuen? Dann laden Sie eine oder mehrere Menschen aus verschiedenen Gruppen ein zum Beispiel: Obdachlose Menschen, Menschen aus einem Pflegeheim, Bewohner*innen aus einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung, Menschen aus einem Krankenhaus. Zuvor überlegen Sie sich ein Programm, das den betroffenen Menschen zeigt: „Auch du bist wertvoll, wir haben dich nicht vergessen und wollen, dass du dich wohl fühlst.“

Wer soll sich an der Planung der Veranstaltung beteiligen?

Bei der Woche der Inklusion ist uns Sozialraumorientierung wichtig. Im Bereich Ihrer Kirchengemeinde gibt es sicherlich verschiedene Träger, Vereine oder Gruppen, die ebenfalls Interesse an der Begegnung verschiedener Menschen haben. Laden Sie diese zur Kooperation bei der Vorbereitung einer Veranstaltung ein! Mitarbeitende dieser Träger bringen Erfahrungen mit bestimmten Zielgruppen mit und können Sie beraten.

Beispiel 3 Inklusive Wallfahrt

Sie möchten eine inklusive Wallfahrt für Menschen mit und ohne Behinderung organisieren. Sie reden mit dem Pfarrer ihrer Gemeinde; dieser findet Ihre Idee gut und stimmt Ihnen zu. Sie suchen einen geeigneten Wallfahrtsort, der den Anforderungen ihrer Gruppe gerecht wird. Um sicher zu gehen, dass Sie den unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden, organisieren Sie die Wallfahrt auch gemeinsam mit den Menschen, die sie erreichen wollen. Es soll eine gemeinschaftliche Unternehmung werden. Viele Menschen mit und ohne Behinderung nehmen an der inklusiven Wallfahrt teil. Sie alle machen eine bereichernde Erfahrung.

Beispiel 4 Gemeinsames Bibellesen

Sie möchten ein gemeinsames Bibellesen initiieren. Sie gehen auf ihren Pfarrer und andere Menschen in Ihrer Gemeinde zu und treffen sich in einem geeigneten Raum. Sie wählen gemeinsam ein Buch aus der Bibel aus, lesen gemeinsam Auszüge daraus und diskutieren darüber.

Was ist das Ziel der Veranstaltung?

Bestehende Veranstaltungsformate für eine weitere Zielgruppe öffnen

Denken Sie an eine bewährte Veranstaltung von Ihnen und

  • überlegen Sie, welche Menschen zu Ihrer Kirchengemeinde gehören, aber bisher nicht vorkamen.
  • überlegen Sie: muss ich die Inhalte anpassen, damit diese Zielgruppe teilnehmen kann?

Sensibilisierung zum Thema Inklusion

Die Wahl des Themas hat vor allem ein Ziel:
Die Menschen in Ihrer Gemeinde für die verschiedenen Aspekte von Ausgrenzung und Inklusion zu sensibilisieren.

Wer soll zur Veranstaltung eingeladen werden?

Bei der Woche der Inklusion ist uns wichtig, dass Sie über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Überlegen Sie: Welche Menschen kommen nicht in ihre Gemeinde? Wer ist an Ihrem Wohnort von Ausgrenzung betroffen? Laden Sie gezielt Menschen zur Veranstaltung ein, die andere Perspektiven einbringen!

Ort der Veranstaltung

Bei der Wahl des Ortes ist es wichtig, dass sowohl die erwartete Personenzahl Platz finden kann – als auch, dass die Menschen den Ort gut erreichen und sie auch wirklich alle hineinkommen können; dazu gehört auch eine zugängliche barrierefreie Toilette. Barrierefreiheit ist aber nicht nur für den Zugang zum Veranstaltungsort wichtig, sondern auch was Kommunikationsmöglichkeiten und Sinnesbeeinträchtigungen angeht.

Zeitplanung: Woche der Inklusion 2022

Es ist uns wichtig, dass während der Woche der Inklusion vom 1.-8. Mai 2022 Veranstaltungen stattfinden, die Menschen bei Ihnen vor Ort zusammenbringen, die sich mit einem Thema auseinandersetzen.

Wochentag und Tageszeit sind dabei ebenfalls wichtige Faktoren, damit Menschen teilnehmen können. Wer berufstätig ist und/oder in seiner Mobilität von anderen Menschen abhängig ist, braucht andere Zeitfenster als Menschen, die in ihrer Tagesgestaltung frei sind. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass Sie mit den Menschen, die die Veranstaltung planen und auch mit möglichen Gästen über einen / mehrere gute Termine sprechen.

Wie wirds inklusiv?

Inklusion ist in vielen Bereichen wichtig.
Es geht nicht darum es perfekt zu machen.
Fangen Sie mit einem Punkt an. Was ist für die Teilnehmenden wichtig?

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