Das
Wir
erleben

Bildung

Alle Menschen haben unterschiedliche Erfahrungsschätze, Fähigkeiten, Wissen, Fertigkeiten, Perspektiven. Wenn unterschiedliche Menschen sich treffen, die Inhalte für alle zugänglich sind und sie sich aufeinander einlassen, dann können sie voneinander und miteinander Neues lernen.

Bildung heißt:

  • Menschen können sich und ihre Sichtweise einbringen.
  • Menschen teilen ihr Wissen miteinander.
  • Menschen geben ihr Können weiter.

Das ist bei Bildung wichtig:

Wer ein Treffen plant, bei dem unterschiedliche Menschen sich begegnen und voneinander und miteinander lernen sollen, muss Rahmenbedingungen schaffen, damit sich die Menschen aufeinander einlassen können und alle Zugang zu den Lerninhalten haben.

  • Schaffen Sie eine gute Atmosphäre, in der sich die Menschen wohlfühlen können.
  • Achten Sie auf wertschätzende Kommunikation, damit Menschen sich trauen, sich und ihre Sichtweise einzubringen.
  • Folgen Sie dem Grundsatz: Weniger ist mehr und planen Sie genügend Zeit ein.

Ideenbörse

In der Ideenbörse finden Sie Ideen für mögliche Veranstaltungen.
Falls Sie selbst eine Idee für eine Veranstaltung haben, können Sie diese gerne hier einstellen.
Wir freuen uns über ihr Engagement!

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Wer? Wo? Wann? Wie? Was?

Wir möchten Ihnen hier Hilfestellungen geben, wie Sie Ihre Veranstaltung planen können. Daher geben wir Ihnen Hinweise zum Ziel der Veranstaltung, zu Inhalten, Kooperationspartner*innen, Zielgruppe(n), Ort und Zeitplanung der Veranstaltung. Wir nennen wichtige Fragen und Beispiele.

Inhalte: Welches Thema soll die Veranstaltung haben?

Die Wahl des Themas der Veranstaltung hat vor allem ein Ziel

Die Begegnung und den Austausch zwischen den Teilnehmenden zu fördern. Damit sich die Menschen wirklich kennenlernen können, sind Anregungen hilfreich,

  • um gemeinsam etwas zu erleben und um Spaß zu haben.

Beispiel 1 Film ab - Filmabend zum Thema Ausgrenzung vs. Inklusion

Sie veranstalten einen Filmeabend zum Thema Ausgrenzung vs. Inklusion. Dazu suchen Sie einen passenden Film aus. Sie versuchen sowohl vom Thema Betroffene als auch nicht Betroffene Zuschauer für Ihren Filmabend zu gewinnen. Im Anschluss an die Filmvorführung laden Sie zur Diskussion über den Film ein.

Beispiel 2: Gemeinde TÜV – Welche Barrieren gibt es in unserer Gemeinde?

Sie wollen, dass ihre Gemeinde, möglichst allen Menschen offen steht?
Ob eine Person dabei eine Beeinträchtigung hat oder nicht, soll dabei keine Rolle spielen? Dann finden Sie heraus, was Menschen daran hindert. Laden Sie Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen ein, ihre Gemeinde aus der je eigenen Perspektive unter die Lupe zu nehmen. Dann wissen Sie, wo es noch Hindernisse gibt und können gemeinsam mit ihnen überlegen, wie sich diese abbauen lassen.

Wer soll sich an der Planung der Veranstaltung beteiligen?

Bei der Woche der Inklusion ist uns Sozialraumorientierung wichtig. Im Bereich Ihrer Kirchengemeinde gibt es sicherlich verschiedene Träger, Vereine oder Gruppen, die ebenfalls Interesse an der Begegnung verschiedener Menschen haben. Laden Sie diese zur Kooperation bei der Vorbereitung einer Veranstaltung ein! Mitarbeitende dieser Träger bringen Erfahrungen mit bestimmten Zielgruppen mit und können Sie beraten.

Beispiel 3 Besuch der Bahnhofsmission

Sie haben schon viel gutes von der Bahnhofsmission gehört, können sich aber nicht recht vorstellen, wem dort Geholfen wird und wie den Personen dort geholfen wird. Darum vereinbaren Sie ein Termin mit ihrer Bahnhofsmission vor Ort und machen sich ein persönlich Bild über deren Arbeit und Engagement für all jene die, die Hilfe der Bahnhofsmission in Anspruch nehmen. 

Beispiel 4: Obdachlosenunterkunft besuchen

Jeder von uns ist schon das ein oder andere Mal an einem Obdachlosen vorbeigelaufen oder ist stehengeblieben um Almosen zu geben. Aber Sie wollen mehr; Sie wollen die Perspektive wechseln und erfahren, wie es ist ein Obdachloser zu sein, womit man sich in dieser Situation konfrontier sieht: Kurz: Sie wollen mit Betroffenen in Dialog kommen und mit all jenen Menschen, die Ihnen in einer Obdachlosenunterkunft helfen. Darum vereinbaren Sie ein Termin mit einer Obdachlosenunterkunft vor Ort und machen sich ein persönlich Bild über die Menschen die dort ein- und ausgehen und denen, die ihnen helfen.

Was ist das Ziel der Veranstaltung?

Bestehende Veranstaltungsformate für eine weitere Zielgruppe öffnen

Denken Sie an eine bewährte Veranstaltung von Ihnen und

  • überlegen Sie, welche Menschen zu Ihrer Kirchengemeinde gehören, aber bisher nicht vorkamen.
  • überlegen Sie: muss ich die Inhalte anpassen, damit diese Zielgruppe teilnehmen kann?

Sensibilisierung zum Thema Inklusion

Die Wahl des Themas hat vor allem ein Ziel:
Die Menschen in Ihrer Gemeinde für die verschiedenen Aspekte von Ausgrenzung und Inklusion zu sensibilisieren.

Wer soll zur Veranstaltung eingeladen werden?

Bei der Woche der Inklusion ist uns wichtig, dass Sie über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Überlegen Sie: Welche Menschen kommen nicht in ihre Gemeinde? Wer ist an Ihrem Wohnort von Ausgrenzung betroffen? Laden Sie gezielt Menschen zur Veranstaltung ein, die andere Perspektiven einbringen!

Wo ist ein geeigneter Ort?

Bei der Wahl des Ortes ist es wichtig, dass sowohl die erwartete Personenzahl Platz finden kann – als auch, dass die Menschen den Ort gut erreichen und sie auch wirklich alle hineinkommen können; dazu gehört auch eine zugängliche barrierefreie Toilette. Barrierefreiheit ist aber nicht nur für den Zugang zum Veranstaltungsort wichtig, sondern auch was Kommunikationsmöglichkeiten und Sinnesbeeinträchtigungen angeht.

Zeitplanung: Woche der Inklusion 2022

Es ist uns wichtig, dass während der Woche der Inklusion vom 1.-8. Mai 2022 Veranstaltungen stattfinden, die Menschen bei Ihnen vor Ort zusammenbringen, die sich mit einem Thema auseinandersetzen.

Wochentag und Tageszeit sind dabei ebenfalls wichtige Faktoren, damit Menschen teilnehmen können. Wer berufstätig ist und/oder in seiner Mobilität von anderen Menschen abhängig ist, braucht andere Zeitfenster als Menschen, die in ihrer Tagesgestaltung frei sind. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass Sie mit den Menschen, die die Veranstaltung planen und auch mit möglichen Gästen über einen / mehrere gute Termine sprechen.

Wie wirds inklusiv?

Inklusion ist in vielen Bereichen wichtig.
Es geht nicht darum es perfekt zu machen.
Fangen Sie mit einem Punkt an. Was ist für die Teilnehmenden wichtig?

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