Das
Wir
erleben

Begegnung

Wenn Menschen sich treffen, kann es passieren, dass sie sich auch begegnen. Das geschieht, wenn sie es schaffen, sich aufeinander einzulassen. Viele Menschen kennen das Phänomen einer „zufälligen Begegnung“, bei der wirklich etwas passiert und man sich aufeinander einlässt.

Begegnung heißt:

  • Menschen nehmen sich gegenseitig ernst.
  • Menschen gehen achtsam miteinander um.
  • Menschen wenden sich einander zu.

Das ist bei Begegnung wichtig:

Wer ein Treffen plant, welches zu einer Begegnung für Menschen werden soll, muss Rahmenbedingungen schaffen, damit sich die Menschen aufeinander einlassen können.
Begegnung ist: Sich aufeinander einzulassen.
Schaffen Sie die richtigen Rahmenbedingungen:

  • Laden Sie gezielt Menschen ein, die sich sonst nicht begegnen würden.
  • Gestalten Sie ein Programm, das die Menschen miteinander in Kontakt bringt.

Ideenbörse

In der Ideenbörse finden Sie Ideen für mögliche Veranstaltungen.
Falls Sie selbst eine Idee für eine Veranstaltung haben, können Sie diese gerne hier einstellen.
Wir freuen uns über ihr Engagement! 

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Wer? Wo? Wann? Wie? Was?

Wir möchten Ihnen hier Hilfestellungen geben, wie Sie Ihre Veranstaltung planen können. Daher geben wir Ihnen Hinweise zu Inhalten, Kooperationspartner*innen, Zielgruppe(n), Ort der Veranstaltung und Zeitplanung. Wir nennen wichtige Fragen und Beispiele.

Inhalte: Welches Thema soll die Veranstaltung haben?

Die Wahl des Themas der Veranstaltung hat vor allem ein Ziel:

Die Begegnung und den Austausch zwischen den Teilnehmenden zu fördern.
Damit sich die Menschen wirklich kennenlernen können, sind Anregungen hilfreich,

  • um gemeinsam etwas zu erleben und um Spaß zu haben.

Beispiel 1 Essen aus aller Welt

Die Teilnehmenden kochen gemeinsam. Dabei können verschiedene Aufgaben übernommen und Teams gebildet werden. Die Menschen unterstützen sich gegenseitig beim Kochen. Menschen können eigene Rezepte mitbringen und ihre Geschichte dazu erzählen.

Beispiel 2 Sport ohne Grenzen

Die Teilnehmenden spielen gemeinsam Basketball. Der Clou: Alle Spieler*innen sitzen in Rollstühlen – egal, ob sie das sonst auch tun oder nicht. Über die Erfahrungen tauschen sie sich zwischendurch aus.

Wer soll sich an der Planung der Veranstaltung beteiligen?

Bei der Woche der Inklusion ist uns Sozialraumorientierung wichtig. Im Bereich Ihrer Kirchengemeinde gibt es sicherlich verschiedene Träger, Vereine oder Gruppen, die ebenfalls Interesse an der Begegnung verschiedener Menschen haben. Laden Sie diese zur Kooperation bei der Vorbereitung einer Veranstaltung ein! Mitarbeitende dieser Träger bringen Erfahrungen mit bestimmten Zielgruppen mit und können Sie beraten.

Beispiel 3 Kooperation mit der Lebenshilfe vor Ort

An Ihrem Wohnort gibt es eine Einrichtung der Lebenshilfe. Fragen Sie hier an, um eine gemeinsame Veranstaltung mit Menschen mit und ohne Behinderung zu planen.

Beispiel 4 Kooperation mit der Flüchtlingsarbeit

An Ihrem Wohnort gibt es eine Initiativgruppe, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagiert. Fragen Sie hier an, um eine gemeinsame Veranstaltung zu planen, bei der sich Menschen mit und ohne Fluchterfahrung begegnen können.

Was ist das Ziel der Veranstaltung?

Bestehende Veranstaltungsformate für eine weitere Zielgruppe öffnen

Denken Sie an eine bewährte Veranstaltung von Ihnen und

  • überlegen Sie, welche Menschen zu Ihrer Kirchengemeinde gehören, aber bisher nicht an Veranstaltungen teilgenommen haben.
  • überlegen Sie: muss ich die Inhalte anpassen, damit diese Zielgruppe teilnehmen kann?

Sensibilisierung zum Thema Inklusion

Die Wahl des Themas hat vor allem ein Ziel:
Die Menschen in Ihrer Gemeinde für die verschiedenen Aspekte von Ausgrenzung und Inklusion zu sensibilisieren.

Wer soll zur Veranstaltung eingeladen werden?

Bei der Woche der Inklusion ist uns wichtig, dass Sie über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Überlegen Sie: Welche Menschen kommen nicht in ihre Gemeinde? Wer ist an Ihrem Wohnort von Ausgrenzung betroffen? Laden Sie gezielt Menschen zur Veranstaltung ein, die andere Perspektiven einbringen!

Ort der Veranstaltung

Bei der Wahl des Ortes ist es wichtig, dass sowohl die erwartete Personenzahl Platz finden kann – als auch, dass die Menschen den Ort gut erreichen und sie auch wirklich alle hineinkommen können; dazu gehört auch eine zugängliche barrierefreie Toilette. Barrierefreiheit ist aber nicht nur für den Zugang zum Veranstaltungsort wichtig, sondern auch was Kommunikationsmöglichkeiten und Sinnesbeeinträchtigungen angeht.

Zeitplanung: Woche der Inklusion 2022

Es ist uns wichtig, dass während der Woche der Inklusion vom 1.-8. Mai 2022 Veranstaltungen stattfinden, die Menschen bei Ihnen vor Ort zusammenbringen, die sich mit einem Thema auseinandersetzen.

Wochentag und Tageszeit sind dabei ebenfalls wichtige Faktoren, damit Menschen teilnehmen können. Wer berufstätig ist und/oder in seiner Mobilität von anderen Menschen abhängig ist, braucht andere Zeitfenster als Menschen, die in ihrer Tagesgestaltung frei sind. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass Sie mit den Menschen, die die Veranstaltung planen und auch mit möglichen Gästen über einen / mehrere gute Termine sprechen.

Wie wirds inklusiv?

Inklusion ist in vielen Bereichen wichtig.
Es geht nicht darum es perfekt zu machen.
Fangen Sie mit einem Punkt an. Was ist für die Teilnehmenden wichtig?

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